Die Vulkaninseln - Salina, Lipari, Vulcano, Filicudi, Alicudi und Stromboli

 

Die Liparischen Inseln

Die Liparischen Inseln, auch Äolische Inseln genannt, sind Inseln vulkanischen Ursprungs, die sich an der Nordküste von Sizilien im Tyrrhenischen Meer befinden. Diese Inselgruppe besteht aus insgesamt 7 kleinen Inseln, die alle bewohnt sind und der Provinz Messina auf Sizilien angehören. Diese Inselgruppe reicht vom Vulkan Vesuv bis zum Ätna und jede einzelne Insel ist von  verschiedensten vulkanischen Landschaftsbildern geprägt. Ferienhaus Urlaub

Die größte und wichtigste Insel unter ihnen ist Lipari, die zugleich die meisten Einwohner zählt. Auf dieser Insel herrscht  zwar kein aktiver Vulkanismus mehr, dennoch ist die Landschaft stark vulkanisch geprägt. Der gleichnamige Hauptort, Lipari, ist die kleine Metropole der Insel, der zentrale und quirlige Mittelpunkt für Einheimische und Urlauber. Die Stadt beherbergt die beiden Häfen der Insel, Marina Lunga und Marina Corta,  in denen auch die großen Fährschiffe einlaufen. Die sogenannte Akropolis wacht über den Dächern der Stadt und beherbergt einige Kathedralen, Paläste und den Burgberg, von dem man einen traumhaften Ausblick auf die gesamte Stadt hinab bis zum Meer genießen kann.

Die Insel Salina beherbergt die Zwillingsvulkane „Monte Fossa delle Felci“ und „Monte die Porri“ die etwa 960m und 860m hoch auf der Insel emporragen. Salina ist die drittgrößte Vulkaninsel und erfreut sich, dank einer Süßwasserquelle, einer üppigen und immergrünen Vegetation aus den verschiedensten und seltensten Pflanzenarten und ist daher für Naturliebhaber die geeignete Urlaubsinsel. Die wunderschöne Küste besticht vor allem durch ihre einmaligen Strände aus Kiesel- und Lavastein, die in das außergewöhnlich saubere, klare und tiefblaue Wasser des Meeres führen, das von Delphinen, Krebsen und vielen anderen Meerestieren bewohnt wird. Die vom Wind geschliffenen Felsbuchten bieten dazu eine atemberaubende Kulisse.

Vulcano ist die am südlichsten gelegene Insel und liegt ca. 20 km vor der sizilianischen Küste.  Sie beheimatet einen ca. 400m großen Vulkan, der den Großteil der Fläche der Insel für sich einnimmt und schon aus der Ferne sehr gut zu sehen ist. Obwohl sie die drittgrößte der Inselgruppe ist, wird sie von kaum mehr als ca. 900 Einwohnern bewohnt, da die Landschaft sehr vom Vulkanismus geprägt ist und die Böden nur begrenzt Landwirtschaft zulassen. Trotzdem zieht Vulcano viele interessierte Urlauber an, die nicht zuletzt wegen der heilenden Wirkung des an der Küste gelegenen Schlammbeckens  und dem angrenzendem  Sandstrand  die Insel bereisen.

Die nächste Insel ist Filicudi mit insgesamt etwa 300 Einwohnern. Auf ihr gibt es drei inaktive Vulkane, den Montagnola, den Torrione und den Monte Fossa delle Felci, wobei der letztere der höchste ist und einen wundervollen Ausblick über Sizilien und die restlichen Vulkaninseln bietet. Filicudi bietet wunderschöne Strände mit Kieselsteinen und malerische Landschaften mit immergrüner Vegetation aus den verschiedensten Farnen, Olivenbäumen, Oleandern, Ginstersträuchern und auch Weinreben.  Für Urlauber bietet die Insel neben einem Strandurlaub auch die Möglichkeit zu Tauchen, Schnorcheln oder Windsurfenn.

Die Insel Stromboli ist die wohl bekannteste Insel von allen, sie beherbergt auch den gleichnamigen und immer noch aktiven Vulkan Stromboli, der gute 900 m in die Höhe ragt und nach dem Ätna der zweitgrößte Vulkan in Europa ist. Aufgrund der Höhe des Vulkans bekommt das Bild der Insel die Form eines steilen Kegels, wobei die Gesamtfläche der Insel mit ca. 12,6 qkm eher klein ist. Die Vulkanaktivität des Strombolis, die man im Durchschnitt im 15-Minuten-Takt  bestaunen kann, lockt unzählige Besucher auf die Insel, die regelmäßig von Fähren angesteuert wird.  Auf der Insel findet man nur zwei Ortschaften vor, nämlich der etwas größere Ort  Stromboli und das kleine Fischerdorf Ginostra. Die Insel Stromboli ist keine typische Urlaubsinsel, sondern bevorzugt das Ziel von Tagesausflügen, so dass Besucher meist nur wenige Stunden dort verbringen.

Alicudi ist die zweitkleinste Insel und befindet sich am westlichsten von allen Inseln. Sie besteht aus dem Vulkan Filo del’Arpa, der 675 m hoch ist und beheimatet nur ein Dorf, das gleichnamige Alicudi Porto, das über einen wunderschönen Strand verfügt, der sich entlang der ganzen Küste der Insel zieht und den man, aufgrund der kleinen Insel,  komplett zu Fuß umrunden kann. Da es auf Alicudi kein Straßennetz gibt und die Insel wunderbar überschaubar und alles zu Fuß zu erreichen ist, ist sie für Ruhesuchende ein perfektes Urlaubsziel.

Die letzte Insel  Panarea ist zugleich die kleinste und älteste unter den sieben Vulaninseln. Der höchste Punkt der Insel ist der inaktive Vulkan Punta del Corvo, der etwa 421 m hoch ist. Den Mittelpunkt bilden die drei Dörfer Ditella, San Pietro und Drauto, die sich an der Ostküste der Insel befinden und durch ihre schneeweißen Häuser, schmalen Gassen und das türkisblaue Meer im Hintergrund eine umwerfend schöne Kulisse darstellen. Die schönsten Strände findet man im Süden und Osten der Insel, dabei sind es überwiegend Kies-, manchmal auch Sandstrände. Panarea ist aber auch die teuerste Insel von allen, da sie als schicke Sommerresidenz für Italiens Superreiche gilt, die das kleine und wunderschöne Eiland für sich entdeckt haben. Dementsprechend drängen im Sommer unzählige Luxusyachten in den Hafen an der Südostküste und die kleine Insel erwacht zum quirligen Leben.

Auf den Inseln stehen meist Hinweisschilder in Italienisch, Französisch, Englisch, Spanisch und Deutsch für die Touristen. Man möchte meinen, daß die Einheimischen diese Sprachen auch sprechen, doch das ist leider ein großer Irrtum. Die meisten Inselbewohner verstehen nur Italienisch, es sollte daher immer ein Italienisches Wörterbuch zur Hand sein. Bei einer Sprachreise lernen viele die Sprache im Handumdrehen und haben bei Ihren Italien Urlaub keine Probleme mit der Verständigung.

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